Manche Menschen träumen davon, dauerhaft mobil zu sein. Dieser Wunsch kann mit einigen Vorkehrungen realisiert werden. Prinzipiell unterscheidet sich das Wohnen im Wohnmobil vom Urlaub machen in der Dauer, die in dem Camper verbracht wird. Wer trotz Wohnwagen eine eigene Wohnung behält, kann in dem Wohnmobil flexibel und mobil sein. Personen, die den Ballast der festen Wohnung abwerfen wollen, können auch dies tun. Mit einigen Vorkehrungen kann das Leben auf ganz neue Weise gestaltet werden.

Meldeadresse:

Gemäß des Bundesmeldegesetzes ist es in Deutschland notwendig, eine Adresse anzugeben. An diese Meldeadresse werden alle behördlichen Schreiben geschickt. Wollen Menschen dauerhaft in einem Camper oder einem Wohnwagen verbringen, benötigen sie diese Angabe. Nur damit können Ausweise beantragt werden. Wird die eigene Wohnung aufgelöst und abgemeldet, können Familie oder Freunde gebeten werden, die Adresse als Meldeadresse nutzen zu dürfen. Soll der Wohnwagen dauerhaft auf einem Campingplatz abgestellt werden, kann dieser mit Absprache des Betreibers als Wohnsitz genutzt werden. Der Stellplatz auf dem Campingplatz wird dann zum Wohnsitz. Dauercamper, die ansonsten das Vanlife bevorzugen und keine Wohnung besitzen, sind so immer erreichbar.

Ein Stellplatz als Zuhause:

Bevor das Wohnmobil fest aufgestellt wird, müssen die Besitzer des Grunds um Erlaubnis gefragt werden. Wurde diese erteilt, ist nur noch die Information der Behörden notwendig. Ab dann kann der Campingplatz zum dauerhaften Zuhause werden. Soll der Aufenthalt dort angenehm werden, ist eine Strom- und Wasserversorgung hilfreich. Die einzelnen Dauerplätze besitzen für die elektrischen Geräte eine gesonderte Versorgungsleitung. Über sie wird der Camper oder das Wohnmobil mit dem Stromversorger verbunden. Die Abrechnung der Kosten erfolgt dann monatlich. Wasser wird manchmal in Tanks im Wagen zwischengelagert. Einzelne Plätze besitzen auch Wasserleitungen, mit denen eine Verbindung hergestellt werden kann. In dem Fall haben Sie jederzeit fließendes Wasser.

Auf Reisen mit dem Wohnmobil:

Wer mit seinem Wohnmobil dauerhaft unterwegs sein möchte, benötigt eine Adresse, an die Behörden die Post senden können. Ab dem Zeitpunkt kann immer wieder ein neuer Standplatz gesucht werden. Wenn dann das Wohnmobil länger geparkt wird, muss eine Standgenehmigung eingeholt werden. Solange die Fahrt durch die Welt führt, ist die Freiheit auf Reisen eine neue Erfahrung. Die Lebensart der verschiedenen Kulturen wird das eigene Leben dauerhaft prägen. Gehören Kinder zu der Lebensgemeinschaft, muss die regelmäßige Beschulung sichergestellt werden.

Leben im Wohnmobil:

Menschen, die ihren Alltag in einem Wohnmobil verbringen wollen, müssen sich auf die neuen Gegebenheiten einstellen. Die Grundfläche des Wohnraums ist sehr begrenzt. Eine Wohnung ist meistens aufgeteilt in verschiedene Räume. Schlafen, Essen und Alltag werden in unterschiedlichen Zimmern verbracht. Ein Camper hat einen großen Bereich, der für alle Phasen gleichermaßen genutzt wird. Lediglich der sanitäre Raum ist in sich abgeschlossen. Das gesamte Mobiliar ist fest installiert. Ein Nachteil des Vanlifes ist, dass die Schränke über ein begrenztes Volumen verfügen. Das Ansammeln von Habseligkeiten wird damit stark begrenzt. Doch darin liegt auch direkt der Vorteil dieses Lebensmottos. Ohne belastende Dinge ist der Mensch beweglich. Diese Flexibilität wird sich gleichermaßen im Alltag wiederfinden. Besitztümer können dazu führen, dass das Leben stagniert. Ohne solche Gegenstände kann der Wohnort viel leichter gewechselt werden. So werden immer wieder neue Menschen kennengelernt. Es bilden sich Freundschaften mit vorher fremden Personen. Dadurch wird sich der eigene Horizont kontinuierlich erweitern.

Fazit:

Ob vorübergehend oder dauerhaft, dass Leben in einem Wohnmobil kann sehr reizvoll sein. Mit wenigen Schritten sind die rechtlichen Vorgaben erfüllt. Dann beginnt eine andere Art von Alltag. Entweder dauerhaft auf Reisen oder an einem festen Platz, in jedem Fall wird sich das Leben verändern.